Masterwahl

Mit den Gedanken über einen Masterstudiengang solltet Ihr etwa ein Jahr vor dem gewünschten Start in Euren Master beginnen. Aus den ersten Bachelor-Jahrgängen machen aus Erfahrung etwa 70% (alles geschätzte Zahlen) direkt einen Master im Anschluss an ihr Studium, 20% machen ein Jahr Pause für Praktika und 10% beginnen direkt einen Job oder ein Traineeprogramm. Von denen, die einen Master machen, bleiben etwa 25% in Tübingen. Diese Seite soll Euch helfen bei Eurer Entscheidung zu einem bestimmten Masterstudienplatz.


ToDo-Liste für einen Masterstudienplatz in BWL oder VWL

Diese Liste soll Euch eine Idee geben, was alles zu berücksichtigen ist bei der Wahl und Bewerbung zu einem Masterstudienplatz. Für einzelne Wünsche und Ziele kann sie erheblich länger werden, für andere Pläne wiederum kürzer. Betrachtet sie also als Anregung!


  1. Etwa ein Jahr vor dem Masterstart mit den Überlegungen beginnen. Bewerbungsfristen für internationale Studiengänge sind November-März, wenn im September angefangen werden soll. Für Studiengänge in Deutschland in etwa April-Juni.

  2. Wollt Ihr in Tübingen weitermachen, müsst Ihr Euch formell bewerben, habt aber aus Erfahrung gute Chancen, wenn Ihr das harte Kriterium eines Notendurchschnitts von besser als 2,5 erfüllt. Falls Ihr schon im Wintersemester fertig werdet, könnt Ihr im Rahmen einer Übergangsregelung und in Absprache mit dem Prüfungsamt schon im Sommer mit Masterkursen anfangen, bleibt aber bis zum Herbst im Bachelor-Programm eingeschrieben.

  3. Rechtzeitig mögliche Tests und Anforderungen prüfen. Viele Programme, auch in Deutschland, verlangen inzwischen den TOEFL, GRE und/oder GMAT als Bewerbungsunterlagen. Als Vorbereitungszeit für diese Tests solltet Ihr 1-2 Monate veranschlagen. Fangt also rechtzeitig - vor allem für die internationalen Programme - damit an.

  4. Bei den Kriterien für die richtige Wahl des Masterprogrammes sollten folgende Dinge für Euch wichtig sein:

    • Spezialisierung: Welche Studienrichtungen sind an der Uni/Stadt durch Professoren, Forschungseinrichtungen/Unternehmen gut abgedeckt? Was kann man dort wirklich studieren?

    • Berufswege: Wohin gehen die Studierenden des Programms? Die Berufswege nach dem Master geben euch die beste Auskunft darüber, ob das Programm mit Euren Wünschen übereinstimmt.

    • Theorie vs. Praxis: Ist das Programm mit einem PhD-Programm kombiniert? Führt es vor allem auf Doktorandenprogramm hin? Dann ist es in der Regel sehr theoretisch.

    • Länge des Programms: Einjährige Masterprogramme im Ausland klingen zwar verlockend, sind aber häufig durch ihre Kürze wenig tiefgreifend und dienen vor allem als Karrieresprungbrett (=Lebenslaufaufbesserung).

  5. Bewerbt euch rechtzeitig um Förderung! Besonders der DAAD kommt für Förderung eines Masterstudiums im Ausland in Frage.


Masterporträts

Die Fachschaft fragt Tübinger Absolventen nach etwa einem Jahr im neuen Masterprogramm nach ihren Erfahrungen und bittet sie, ein Masterporträt auszufüllen. Diese Porträts stehen Euch in der Fachschaft während der Sprechstunden zur Verfügung.

Zu folgenden Universitäten gibt es derzeit Masterporträts:











BWL


VWL


Deutschland

Tübingen (General Management), Ingolstadt, Göttingen, Nürnberg, FU Berlin, Hohenheim, Mannheim, Köln

Deutschland

Göttingen, Hertie School (Berlin), Frankfurt, Marburg, FU Berlin, LMU München, Köln, Konstanz, Bonn, Mannheim

Frankreich

HEC Paris, Strasbourg, Science Po (Paris)

Frankreich

Toulouse, Bordeaux

Niederlande

Maastricht, RSM (Rotterdam)

Belgien

Brüssel

Großbritannien

Queen Mary University (London)

Großbritannien

UC London, LSE (London), Edinburgh, Oxford

 

 

Norwegen

Oslo

 

 

USA

New York University, John Hopkins University (Washington)

 

 

Spanien

Pompeu Fabra Barcelona

 

 

Kanada

McGill (Montreal)


Was Euch noch weiterhelfen könnte